Trentino

Freie Sport- und Kulturgemeinde e. V.
Vollmarshausen
Abteilung Wintersport

Skifreizeit in Folgarida vom 31.01. bis 07.02.2010

Die Abfahrt vom Hof „Börner Reisen GmbH“ konnte für die Baunataler Skifreunde pünktlich um 5:30 Uhr erfolgen, obwohl es in der Nacht wieder mal kräftig geschneit hatte und die Anfahrt rutschig war.

In Vollmarshausen, Sollingstraße, stiegen die restlichen Teilnehmer/innen zu; mit 33 Personen waren wir nun komplett. Im Vorfeld hatte Angelika ihre Nachbarschaft von der Abreise informiert, denn beim Einstieg ging es nicht gerade leise zu. Viele sehen sich nur jedes Jahr zur Skifreizeit.
Nach der Begrüßung durch Angelika wurde es ruhiger im Bus, denn die meisten hatten noch Schlaf nachzuholen. Die Versorgung während der Fahrt war optimal. Drei Teilnehmerinnen, die das erste Mal mit dabei waren, kamen aus dem Staunen nicht mehr raus: Kuchen, Wurst, Gehacktesbällchen (mit und ohne Knoblauch), Käse und vieles mehr machten die Runde. Ein Gläschen Sekt ergänzte diese Schlemmereien.
Ein „freudiges Ereignis“ wurde angekündigt: Stephan hatte Geburtstag. Natürlich wurde ihm ein Lied gesungen, auch an ein Geschenk hatte man gedacht. Das Geburtstagskind war bestens vorbereitet, denn es gab selbstgebackenen Kuchen und einen Obstler.
Nach 12-stündiger, stauloser Fahrt erreichten wir unser Ziel: Folgarida im Trentino.
Unser Hotel kannten wir schon vom Vorjahr. Es sollte sich zeigen, dass auch in dieser Woche die Unterbringung, Verpflegung und Freundlichkeit des Personals keine Wünsche offen ließen.
Am nächsten Morgen erwartete uns Kaiserwetter, das uns bis zum Donnerstagnachmittag erhalten blieb.
Treffpunkt war täglich 9:30 Uhr an der Bergstation Monte Spolverino. Nach der Skigymnastik mit Michaela und dem anschließend obligatorischen „Brettli Hupf“ waren die Skifahrer/innen nicht mehr zu halten! Sie rasten sofort los. Dieses Jahr wollten sie alle Pisten dieses großartigen Skigebietes abfahren, denn in 2009 war das wegen des 5-tägigen Schneefalles nicht möglich.
Eine größere Gruppe scharte sich um Bernhard, um zum Wiedereingewöhnen am ersten Vormittag Skischule zu fahren.
Zum Abschluss eines Skitages trafen sich die meisten in einer kleinen Hütte, dort war das Getränk „Bombardino“ (heißer Eierlikör mit Whisky und Brandy, obendrauf Schlagsahne) der Renner! Hmm, das schmeckte! Nach Rückkehr ins Hotel nutzten viele Sauna und Schwimmbad, um ihre Waden und Oberschenkel zu entspannen.
Eigentlich sollte nach dem üppigen Abendessen ein Verdauungsspaziergang folgen. Statt dessen war Spiel und Spaß angesagt. Eine Doppelkopfrunde hatte Standartbesetzung. Eselspiel, Rommee, Schweinetreiben und andere Spiele verteilten sich auf kleine Gruppen.
Ein Discobesuch wurde an einem Abend organisiert. Es war schön, dass auch einige der Ü-60 mit dabei waren und sie ebenfalls ihren Spaß hatten.
Nach vier sonnigen Tagen und besten Schneeverhältnissen, trübte es sich leider am Donnerstag ein; man konnte schon den Schnee ahnen. An diesem Nachmittag hatte unser Hotel zum Kuchenbuffet eingeladen, ein Grund mehr, den Skitag etwas früher als sonst zu beenden. Am Freitag schneite es dann kräftig; am nächsten, unserem letzten, Urlaubstag konnte der Neuschnee befahren werden. Einige waren so heiß darauf, dass sie, wenn die Gondel schon um 7.00 Uhr gefahren wäre, vor dem Frühstück die ersten Abfahrten genommen hätten.
Zum Abschluss der Woche startete am Samstag nach dem Abendessen die, nicht mehr wegzudenkende, Pyjamaparty. Vom Schlafanzug bis Kostümierung war alles vertreten. Gute Laune und Getränke brachte jeder mit. Gemütlich eng, mit heiteren Gesprächen und Vorträgen klang der Abend harmonisch aus.
Am nächsten Morgen hieß es bei Sonnenschein und blauem Himmel Abschied nehmen. Am liebsten hätten wir die Ski wieder ausgepackt! Ellen machte noch schnell ein Gruppenfoto zur Erinnerung. Danach konnte die 850 km weite Heimfahrt angetreten werden.
Christa verabschiedeten wir auf ihrem Bauernhof in Niederaula. Dort erwartete uns schon frischgebrühter Bohnenkaffee und eine köstliche Milch von deren Kühen. Die meisten füllten dort ihre Bestände an „Ahler Wurst“ für zu Hause auf.
Mit einigen Abschiedsworten beendeten Erhard und Bernhard H. die diesjährige Skifreizeit. Einen besonderen Dank nahm Angelika für die erneut sehr gute Organisation entgegen.
Fazit der Reise: Eine super Skiwoche mit fröhlichen, netten Leuten und – Gott sei Dank – ohne ernsthafte Ausfälle.

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